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Mortalitäts-Follow-Up

Das Mortalitäts-Follow-Up untersucht Überlebenszeiten und Todesursachen von verstorbenen Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern des Bundes-Gesundheitssurveys 1998 (BGS98) und der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ (DEGS1). Dies ermöglicht Erkenntnisse zu typischen Krankheitsverläufen und Krankheitsfolgen, prognostisch relevanten Risikokonstellationen und kausalen Zusammenhängen.

Die erste Welle des Mortalitäts-Follow-Ups fand von 2011 bis 2012 im Rahmen der DEGS1-Studie statt. Zu Beginn von DEGS1 wurden alle BGS98-Teilnehmenden zur Wiederteilnahme eingeladen. Für bereits verstorbene Teilnehmende des BGS98 wurde eine Todesursachenrecherche durchgeführt.

Hierzu wurden zunächst die damals in den einzelnen Bundesländern geltenden datenschutzrechtlichen Bedingungen recherchiert und standardisierte Abläufe für die verschiedenen Zugangswege erarbeitet.

Die zweite Welle des Mortalitäts-Follow-Ups wurde ab 2015 vorbereitet. Ab 2016 wurden für seit der ersten Welle verstorbene Teilnehmer und Teilnehmerinnen des BGS98 und von DEGS1 der Vitalstatus und parallel dazu ab 2017 die Todesursachen ermittelt. Ausgenommen wurden Personen, die einer weiteren Teilnahme bzw. einer Todesursachenrecherche nicht zugestimmt haben.