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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Was bedeutet DEGS?

DEGS ist der Eigenname der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“. Bei DEGS handelt es sich nicht um eine Abkürzung des Studientitels. Herleiten lässt sich der Name jedoch aus Deutscher Erwachsenen-Gesundheits-Survey. Der Studienname DEGS wird als Wort gelesen.

Wer führt DEGS durch?

DEGS wird vom Robert Koch-Institut (RKI) geplant, durchgeführt und ausgewertet. Innerhalb des Instituts ist die Abteilung 2 „Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring“ für DEGS zuständig.

Projektleiter der DEGS-Studie ist Panagiotis Kamtsiuris (Fachgebiet 25 Untersuchungssurveys und Kohortenstudien).

Informationen zur Abteilung 2 "Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring"

Informationen zum Fachgebiet 25 "Untersuchungssurveys und Kohortenstudien"

Seit wann gibt es DEGS?

Die erste Erhebungswelle von DEGS führte das Robert Koch-Institut von 2008 bis 2011 durch.

Die Vorgängerstudie von DEGS war der Bundes-Gesundheitssurvey 1998 (BGS98), der von 1997 bis 1999 stattfand und ebenfalls vom RKI organisiert wurde. DEGS ist Bestandteil des Gesundheitsmonitorings am Robert Koch-Institut.

Wann geht es weiter mit DEGS?

Zur Zeit planen wir einen neuen Untersuchungs- und Befragungssurvey zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. Die Datenerhebungen dieser Studie sollen Ende 2018 beginnen. Im Vordergrund steht, aktuelle Querschnittdaten zur gesundheitlichen Lage der in Deutschland lebenden Erwachsenen zu sammeln. Neben neuen Fragestellungen werden zentrale Fragestellungen aus DEGS1 weiter verfolgt. Da das Studienkonzept an aktuelle Anforderungen angepasst werden musste, ist eine erneute Einladung der ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus DEGS1 derzeit leider nicht vorgesehen.

Wer ist das Robert Koch-Institut?

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein wissenschaftliches Institut mit Sitz in Berlin. Zu den Aufgaben des RKI gehören unter anderem die Vorbeugung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten sowie die Analyse des Gesundheitszustands der Bevölkerung.

Um die gesundheitliche Lage der Bevölkerung einschätzen zu können, wurde das Gesundheitsmonitoring eingerichtet, zu dem auch DEGS gehört.

Weitere Informationen zum Robert Koch-Institut und zu dessen Gesundheitsstudien.

Worum handelt es sich beim Gesundheitsmonitoring?

Ziel des Gesundheitsmonitorings ist es, fortlaufend für ganz Deutschland gültige Daten zum Gesundheitszustand der Bevölkerung zu erheben. Aus diesem Grund gibt es seit 2008 am Robert Koch-Institut das System des Gesundheitsmonitorings. Das Gesundheitsmonitoring findet im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) statt und wird vom BMG finanziert.

Neben DEGS gehören die Studien KiGGS (Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland) und GEDA (Gesundheit in Deutschland aktuell) zum Gesundheitsmonitoring.

Zusammen mit anderen Datenquellen (zum Beispiel amtlichen Statistiken) fließen die Informationen des Gesundheitsmonitorings in die Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) am Robert Koch-Institut ein.

Das Gesundheitsmonitoring liefert wichtige Daten und hilft damit zum Beispiel bei Entscheidungen der Gesundheitspolitik oder bei der Entwicklung von Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten.

Weitere Informationen

Wie wird die Qualität der Studie gesichert?

Bei Konzeption, Durchführung und Auswertung von DEGS wird das Robert Koch-Institut durch die Kommission für Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsmonitoring (GBEMON) beraten. Das Gremium besteht aus 16 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gesundheitswissenschaften, Krankenkassen und Ärzteschaft. Link: Informationen zur GBEMON

Um eine hohe Datenqualität zu sichern, wird DEGS zudem durch ein Qualitätsmanagement begleitet. Dieses beinhaltete eine regelmäßige interne Qualitätskontrolle durch das RKI sowie externe Qualitätskontrollen, die das Robert Koch-Institut in Auftrag gibt. Link: Informationen zum Qualitätsmanagement bei DEGS